Ratgeber

Welche Seiten eines Sprachzertifikats Behörden wirklich sehen wollen

Viele Einreichungen scheitern nicht am Sprachniveau, sondern daran, dass nur die Titelseite des Zertifikats gescannt wurde. Ausländerbehörden und Einbürgerungsstellen prüfen häufig, ob Name, Geburtsdatum und Prüfungsdatum übereinstimmen und ob die ausgewiesenen Module zum geforderten Gesamtniveau passen.

Titelseite und Personendaten

Die Titelseite zeigt in der Regel Institut, Prüfungsformat und Gesamtniveau. Achten Sie darauf, dass keine Ecken abgeschnitten sind und der Name exakt der Schreibweise im Pass entspricht. Abweichende Umlaute oder fehlende Mittelname-Angaben lösen Rückfragen aus.

Modul- oder Teilnotenübersicht

Bei Formaten mit Teilprüfungen (Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen) verlangen Stellen oft die Übersicht mit den Einzelnoten. Liegt diese auf der Rückseite oder einem Anhang, muss sie mit. Ein Gesamtniveau ohne Module kann für manche Verfahren genügen – für andere nicht.

Stempel, Unterschrift, Prüfnummer

Stempelbereiche und handschriftliche Vermerke leiden zuerst unter schlechter Beleuchtung. Eine Prüfnummer oder ein QR-Hinweis sollte lesbar bleiben, auch wenn Sie die Echtheit später selbst beim Institut klären lassen.

Praktischer Scan-Tipp

Fotografieren Sie im Querformat, legen Sie das Blatt flach, vermeiden Sie Schatten durch die Hand, und speichern Sie als PDF ohne starke Kompression. Thoughtlane Beratung prüft auf Wunsch vor der Einreichung, ob die Datei für typische Behördenanforderungen ausreicht.