Ratgeber

Scan-Qualität: Auflösung, Ränder und warum Behörden nachfordern

Nachforderungen zitieren oft „unleserliche Unterlage“, ohne zu sagen, welcher Bereich gemeint ist. In der Scan-Beratung zoomen wir auf Stempel, Unterschrift und Prüfnummern – dort liegt meist das Problem.

Auflösung statt Filter

Handy-Filter, die Kontraste erhöhen, können Stempelränder zerstören. Besser: neutrales Licht, höhere Auflösung, keine Schönheitsfilter. Als Richtwert für Flachbettscans eignen sich oft 300 dpi; bei Fotos zählt, dass Schrift auch bei Vergrößerung klar bleibt.

Ränder und Beschnitt

Schneiden Sie das Dokument nicht zu eng zu. Behörden wollen sehen, dass nichts fehlt – auch wenn der Rand leer wirkt. Ein schmaler weißer Rand um das Blatt hilft.

Dateiformat und Größe

PDF mit eingebetteten Seiten ist meist robuster als eine Serie winziger JPEGs in einer E-Mail. Extreme Kompression spart Megabyte und kostet Lesbarkeit. Liegt die Datei unter wenigen hundert Kilobyte bei mehreren Seiten, ist Vorsicht geboten.

Check vor dem Senden

Öffnen Sie die Datei auf einem zweiten Gerät, zoomen Sie auf Stempel und Name, und vergleichen Sie mit dem Original. Thoughtlane Beratung erstellt bei Bedarf eine kurze Checkliste passend zu Ihrem Nachforderungsschreiben.